Gutes Trinkwasser in Monta – aber umwelt- und nutzerfreundlich!

Das kühle Nass, das auf dem CHM aus der Leitung kommt, ist zwar sicherlich hygienisch einwandfrei, aber nicht immer sehr schmackhaft. Die nächsten Felsquellen liegen nicht gerade in der Nähe, das Leitungswasser kommt also aus unserer Region und ist entsprechend aufbearbeitet, was natürlich den Geschmack beeinträchtigt. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Nutzung schlagartig in die Höhe schießt, ist es manchmal dann kein Vergnügen, einen Schluck aus der Leitung zu nehmen. Und da es auch nicht immer nur Wein oder Bier  sein kann, bleibt dann nur der Griff zur Wasserflasche.

Wasserflaschen sind schwer, auf die Dauer teuer, und mangels Pfandflaschen auch eine Umweltsauerei, selbst wenn wir alle sie natürlich immer (Räusper, Räusper …) artig recyclen. Auch gibt es Stimmen, die darauf hinweisen, dass auch bestes Quellwasser, in Plastik gelagert, oft bei hohen Temperaturen und über weite Strecken transportiert, nicht unbedingt besser wird…

Gibt es keine Alternativen?

Doch! Eine sei hier beschrieben. Jeder kennt die Filterkaraffen mit einem Mädchennamen wie aus einem Pferderoman für Teenager (ich hoffe, hier niemandem auf die Füße zu treten, aber wir wollen hier – noch – keine Werbung machen, besonders keine unbezahlte…).

Aber diese Karaffen sind nicht meine Sache: sie stehen auf begrenztem Platz herum, man vergisst, Austausch-Filterkartuschen zu kaufen und einzusetzen, und dann wieder der ganze Plastikmüll… Dieselbe Firma, aber auch zahlreiche andere, bieten allerdings auch praktische Filterkartuschen an, die die Wasserqualität wirklich spürbar verbessern. Da wir aber nicht alles Nutzwasser filtern wollen, sondern nur das Trinkwasser, installieren wir dafür einen kleinen separaten Wasserhahn auf der Arbeitsplatte in der Küche, während der Filter selbst (etwa so groß wie eine Magnum-Flasche) darunter versteckt bleibt. Zusätzlicher Vorteil: es wird das laufende Wasser gefiltert, nicht in Karaffen stehendes. Allerdings sollte man nach Benutzungs-Pausen etwas Wasser durchlaufen lassen um den Filter auszuspuelen – siehe Gebrauchsanleitung.

Wie?

Materialkosten für die Erstinstallation: etwa 150€ für den Filter mit speziellem Wasserhahn, dazu kommt je nach Bedingungen vor Ort Material für den Anschluss an die Wasserleitung im Bungalow etwa 10 bis 50€. Eine Filterkartusche ist etwa für 1.200 Liter oder 12 Monate gut, danach sollte sie ausgetauscht werden, Kostenpunkt etwa 35€. Das Ganze hat sich schnell amortisiert.

Für den neuen Wasserhahn muss man ein kleines Loch in eine waagerechte Fläche bohren, meist die Küchentheke. Dann bracht man natürlich noch einen Abzweig aus der Wasserleitung, der Aufwand dafür hängt jeweils von den lokalen Bedingungen ab. Für unsere Messingrohre habe ich vor Ort einen enorm praktischen selbstbohrenden Anschlusshahn gekauft (ca. 15€), damit ging es einwandfrei.

Wer das nicht kann (oder will), findet in Monta sicherlich einen hilfreichen Nachbarn, oder vielleicht besser einen der hilfreichen bezahlten Helfer, die das kurzfristig umsetzen können.

Vielleicht können wir bei entsprechendem Interesse ja einen gemeinsamen Einkauf organisieren? Die nächste Hitze- und Durstwelle kommt bestimmt!

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